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Kürbis essen und verarbeiten – Leckeres Rezept für Kürbissuppe

Kürbis essen und verarbeiten – Leckeres Rezept für Kürbissuppe

Fast schon wie im Mächen: Mit ein paar wenigen Handgriffen, den richtigen Gewürzen und ein paar schmackhaften Toppings verwandelt sich jeder Kürbis in eine leckere Suppe. Wir zeigen dir, wie es geht - ganz ohne Magie.

Kürbis essen und verarbeiten – Leckeres Rezept für Kürbissuppe

Eine Kürbissuppe kochst du in nur wenigen Schritten und mit nur wenigen Zutaten. Für das Grundrezept benötigst du eigentlich nur den Kürbis, bei dem du die Kerne entfernst, ihn schälst und in Würfel schneidest. Die Würfel brätst du dann in Öl an, gießt anschließend Wasser hinzu und mit Pfeffer, Salz oder Gemüse Boullion sorgst du für die richtige Würze. Anschließend pürierst du die Suppe mit dem Pürierstab und schon ist sie fertig. Variieren kannst du deine Kürbissuppe ganz nach deinem Geschmack: So kannst du zum Beispiel Zwiebeln, Kartoffeln, Süßkartoffeln oder Paprika mit dem Kürbis anbraten und garen oder der Suppe mit etwas Sahne, Milch oder Kokosmilch mehr Sämigkeit verleihen. Und mit Kürbiskernöl, Knoblauch, Curry oder Ingwer erhältst du markante Geschmacksnuancen. Fruchtige Note gefällig? Dann schneide einfach etwas Mango hinein oder koche die Suppe mit einem Schuss Apfelsaft. Schön knackig wird es übrigens, wenn du sie direkt vor dem Servieren noch mit gerösteten Kürbiskernen bestreust. Weitere Inspirationen gesucht? Die findest du hier.

Welche Gewürze passen zur Kürbissuppe?

Das Würzen der Kürbissuppe ist selbstverständlich Geschmacksache, denn nicht jeder mag scharfe Speisen oder bestimmte Gewürze. Damit deine Kürbissuppe abwechslungsreicher wird, stellen wir dir verschiedene Möglichkeiten vor. Wenn es im Herbst noch warm ist, dann ist es definitiv zu früh für schwere und dicke Suppen. Eine Zubereitung mit Kokosmilch, Zitronengras und ein wenig Currypulver verleiht dem heimischen Gemüse zusätzlich Exotic-Feeling. Für einen orientalischen und besonders aromatischen Touch verwendest du Garam Masala oder eine Ras el Hanout Gewürzmischung und je nach Geschmack noch Chili für zusätzliche Schärfe. Zimt lässt sich nicht nur für Weihnachtsgebäck, sondern auch zusammen mit Muskat, diesen am besten frisch gerieben, perfekt zum Würzen deiner leckeren Kürbissuppe verwenden. Wenn du nicht direkt mit deiner Suppe experimentieren möchtest, so kannst du statt dem obligatorischen Klecks Schmand aufgeschlagene und mit Nelken, Piment und Pfeffer gewürzte Sahne zum Servieren auf deine Kürbissuppe geben.

Welche Küchenutensilien benötige ich für die Zubereitung

Vom Kürbis zur Kürbissuppe ist es kein langer Weg, nur solltest du entsprechend vorbereitet sein. Wie du weißt, ist Kürbis sehr hart, somit ist eine stabile und rutschfeste Unterlage sowie ein scharfes Messer Pflicht. Wichtig: Wenn du mit deinen Kindern oder Jugendlichen kochst, dann ist das Zerteilen die gefährlichste Angelegenheit und sollte von dir vorgenommen werden. Für das Herauskratzen der Kerne verwendest du idealerweise einen Esslöffel, für kleinere Ecken auch einen Teelöffel, diese Arbeit können auch Kinder sehr gefahrlos erledigen. Je nachdem, ob du einen glatten Butternut mit dünner Schale oder beispielweise einen Muskatkürbis verwendest, hängt von der Schale auch dein Schälgerät ab. Bereite am besten sowohl einen Spar- oder Gemüseschäler wie auch ein Schälmesser hierfür vor. Zum Kochen benötigst du einen großen Topf mit Deckel und um den Kürbis am Ende zu pürieren, empfiehlt sich ein Pürierstab. Wie du siehst, benötigst du keine Profi-Küchenausstattung, sondern nur Messer, Brett, Topf, Löffel und Pürierstab.

Kürbissuppe Toppings - die beliebtesten Toppings

Du findest Suppen langweilig und vor allem bei Kürbissuppe vergeht dir noch vor Ende der Kürbiszeit die Lust darauf? Das muss definitiv nicht sein, denn wir geben wir ein paar sehr leckere Beispiele für spannende Toppings. Die klassische und beliebteste Kürbissuppe mit einen Klecks Schmand, gerösteten Kürbiskernen und einen Schuss Kürbiskernöl kennst du bereits, aber es geht natürlich noch viel abwechslungsreicher – auch ohne Extra-Kürbis-Einlage. Hast du schon einmal Apfel- oder Birnenstücke mit Sesam karamellisiert und auf deine Kürbissuppe gegeben? Mit gerösteten Kichererbsen und Petersilie bekommst du ein knackiges Topping oder mit Granatapfelkernen und frischem Thymian eine Extra-Portion Vitamine und Frische auf deine Suppe. Klassische Brotwürfel, die du in Butter und etwas Knoblauch geröstet hast, sind auf fast jeder Suppe ein Genuss und passen auch perfekt auf deine Kürbissuppe. Für noch mehr Aroma verwendest du idealerweise ein dunkles Brot anstatt Toast oder Brötchen. Solltest du weitere Ideen haben, so probiere sie einfach aus!

Kürbissuppe mit Hokkaido oder Butternut-Kürbis

Hokkaido- und Butternut-Kürbis werden überaus gerne verwendet, wenn es darum geht, einen Kürbiseintopf oder eine Kürbissuppe zuzubereiten. Der Hokkaido zum Beispiel ist die Zutat der Wahl, wenn du den zarten, leicht süßen Geschmack und die kräftige orange Farbe schätzt. Auch in der Zubereitung ist der Hokkaido nicht zu schlagen, da du ihn nicht zu schälen brauchst - entkernen und kleinschneiden genügen. Und die Zubereitungszeit? Schon nach rund 15 Minuten im Topf sind Hokkaido-Würfel oder -spalten gar. Wenn du es bissig magst, kannst du die Garzeit sogar um ein, zwei Minuten verkürzen. Dem Butternut solltest du hingegen etwas mehr Zeit zum Garen lassen, dann kommt der zarte, leicht buttrige Geschmack voll zur Geltung. Prinzipiell kannst du auch beim Butternut die Schale mitessen, sie wird aber bei weitem nicht so weich wie beim Hokkaido-Kürbis, sodass wir dir empfehlen, den Butternut mit einem Sparschäler oder einem Messer zu schälen. Unser Tipp: Dieses Herbstgemüse einfach bei einer Bowl verwenden und die Schalen mit Öl und einem Knusper-Topping bestrichen im Ofen zu leckeren Kürbis-Chips zu verarbeiten.