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Ruehrei

Rührei: Zubereitung und Rezepte

Rührei, in Österreich bekannt als Eierspeise, ist das Sonntagsfrühstück schlechthin. Hier findest du tolle Rezept-Ideen und -Alternativen sowie Tipps für die perfekte Zubereitung. 

Das Grundrezept: So bereitest du ein klassisches Rührei zu

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Gerade zum Frühstück oder Brunch ist Rührei sehr beliebt. Mit unserem Grundrezept startest du bestens in den Tag: 

  1. Pro Portion verquirlst du für ein klassisches Rührei in einer Rührschüssel zwei Eier und einen EL Milch mit dem Schneebesen und würzt es mit etwas Salz.  
  2. Anschließend zerlässt du bei mittlerer Hitze etwas Margarine oder Butter in einer beschichteten Pfanne – gerade so viel, dass das flüssige Fett den gesamten Boden bedeckt.
  3. Jetzt schlägst du die Eimasse noch einmal kurz auf, damit es ein fluffiges Rührei wird, und gibst sie dann in die Pfanne. Nach einer halben Minute ist die Masse am Pfannenboden bereits gestockt, sodass du sie mit dem Pfannenwender hin und her schieben kannst und das Rührei so zu krümeln beginnt.  
  4. Sobald nichts mehr flüssig ist, ist dein perfektes Rührei fertig. Je nach Geschmack kannst du es noch ein wenig in der Pfanne lassen, sodass es an einigen Stellen goldbraun wird und beim Essen etwas knuspert.  
  5. Dazu passt eine Scheibe Brot.

Tipp: Mit frisch gemahlenem Pfeffer, Schnittlauch, Petersilie, Brunnenkresse oder anderen frischen Kräutern peppst du deinen Frühstücksliebling im Handumdrehen auf. 

 

Die Gretchenfrage: Milch ins Rührei oder lieber nicht?

 

Gibst du etwas Milch zu deiner Rühreimasse, wie zum Beispiel in diesem klassischen Rezept, so hat dies mehrere Effekte: 

  • Die Masse wird etwas flüssiger 
  • Die Masse stockt langsamer 
  • Du kannst den für dich perfekten Zeitpunkt, um alles herauszunehmen, leichter bestimmen 
  • Mit Milch schmeckt es cremiger 

Manche sagen, dass Milch das Rührei verfälsche – aber lasse das deinen Gaumen entscheiden. Probiere alternativ doch einfach einmal einen Schuss Sahne, dann wird das Gericht extra cremig. Immer beliebter wird auch das Untermischen von einer veganen Alternative. Wenn du dich zu den Puristen zählst, dann kannst du die Milch natürlich ganz weglassen und die Eier nur mit etwas Salz mit dem Schneebesen verquirlen und dann in die Pfanne mit der zerlassenen Margarine oder Butter geben. Der Geschmack und vor allem die Farbe sind dann intensiver. 

Tipp: Für eine schöne Farbe verwendest du Eier mit einem kräftig gelben Dotter oder gibst eine Messerspitze Kurkuma hinzu. 

 

 

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Schön luftig: So wird das Rührei fluffig

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Du liebst es, wenn dein Rührei schön luftig und fluffig auf der Zunge zergeht? Dann haben wir zwei Tricks für dich:

  • Mineralwasser mit viel Sprudel verwenden 
  • Die verquirlte Eimasse durch ein feines Sieb geben 

Den Trick mit dem Mineralwasser kennst du vielleicht bereits von unserem vergleichbaren Rezept zu Pfannkuchen mit Bolognese-Füllung, denn der Gedanke dahinter ist bei beiden der gleiche: Die Kohlensäure in deinem (am besten spritzigen) Mineralwasser macht die Eimasse luftiger und so schmeckt das Ei dann besonders fluffig.  

Beim Siebtrick teilt sich die Eimasse in kleinere Partikel, die sich beim Heruntertropfen mit Luft vermischen. Ergebnis: ebenfalls fluffiges Rührei. Die flüssige Masse durch ein Sieb zu geben, hat noch einen schönen Nebeneffekt: Falls sich aus Versehen Eierschale darin befinden sollte, so wird diese vom Sieb zurückgehalten. 

Tipp: Je mehr Kohlensäure, desto fluffiger wird`s.

 

Die Faustformel: So viele Eier brauchst du



Es ist gut, wenn du in deiner Küche stets Eier zur Hand hast, denn du benötigst sie für allerlei leckere Rezepte. Aber genügt dein Vorrat an Eiern für Rührei? Oder musst du noch welche besorgen? In unserem Grundrezept verwenden wir zwei Eier pro Portion, denn dann ist sie ordentlich und schön sättigend. Aber du kannst auch variieren: Hast du große Eier zur Hand (Größe L oder gar XL), so genügt wohl ein Ei pro Portion. Gibst du Käse, Tomaten, Zwiebeln, Gemüse, Speck oder Schinken hinzu, dann wird die Portion automatisch größer, sodass dann ebenfalls ein Ei pro Portion genügt. Je nachdem, womit du dein Rührei veredelst, solltest du auf die Zubereitungsschritte achten. Zwiebeln oder Speckwürfel gibst du zuerst in die heiße Pfanne und dünstest bzw. brätst beides kurz an, bevor du die Eimasse hinzugibst. Gemüse wie Paprika kannst du gemeinsam mit der Eimasse hineingeben geben, dann bleibt es schön knackig.  

Tipp: Bereite den Eierklassiker einfach mal mit mehr oder weniger Eiern zu und lass dann deinen Geschmack entscheiden. 

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Ist halt so: Daher hat das Rührei seinen Namen

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Das Gericht trägt seinen Namen, weil das Rühren essenzieller Bestandteil bei der Zubereitung ist: Zunächst schlägst du die Eier an der Kante der Rührschüssel auf und verrührst Eiweiß und Eigelb mit dem Schneebesen, sodass eine homogene Eimasse entsteht. Dieses Verrühren ist es also, das dem Rührei seinen Namen gegeben hat. 

Wenn du die Eimasse in einer beschichteten Pfanne stocken lässt, dann rührst du dabei nicht, sondern du schiebst alles hin und her, sodass es sich immer wieder vom Pfannenboden löst und gleichmäßig fest wird. Mit ein wenig Stochern mit dem Pfannenwender kannst du das Ganze zusätzlich noch zerkrümeln. 

Tipp: Eiweiß und Eigelb kannst du natürlich auch mit einer Gabel verquirlen. Das geht am besten, wenn du die Rührschüssel ein wenig zur Gabel hin neigst, sodass du fast schon an der Seitenwand der Schüssel rührst. 

 

Eine Geschmacksfrage: Rührei mit Butter oder Öl anbraten

 

 

In unserem Grundrezept erhitzen wir Butter in der Pfanne und geben dann die Rühreimasse hinzu. Wenn du es lieber pflanzlich magst, kannst du auch Margarine oder Öl verwenden. Achte bei der Margarine aber darauf, dass sie gut erhitzbar ist und nicht als Margarinen-Variante als reiner Brotaufstrich entwickelt wurde. Als Öl kannst du Raps- oder Sonnenblumenöl verwenden. Beide überzeugen mit einer feinen Note und lassen sich hoch erhitzen. Olivenöl verleiht der Speise einen mediterranen Touch und bekommt dann den Vorzug, wenn du sie zum Beispiel mit Tomaten und Feta mischst.  

Tipp: Verwende doch einmal Kräuterbutter.

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Einfach aufpeppen: Mit diesen Kräutern schmeckt Rührei noch besser

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Viele denken zuerst an Schnittlauch und Petersilie, um das Rezept noch etwas abzurunden. Dabei empfehlen wir dir, frischen Schnittlauch und frische Petersilie zu verwenden. Deiner Kreativität sind jedoch keine Grenzen gesetzt. Weitere Zutaten aus der Welt der Kräuter können sein: 

  • Brunnenkresse sorgt für eine zarte Schärfe 
  • Basilikum, Oregano oder Thymian erinnern an die italienische Küche 
  • Minze oder Melisse verleihen einen orientalischen Touch 

Natürlich kannst du die Kräuter noch um Gewürze deiner Wahl ergänzen. Wenn du nicht weißt, welche Kräuter du kombinieren möchtest, dann probiere doch mal unsere fein komponierten Knorr Kräuterlinge zum Streuen aus. 

Frühlingskräuter, Gartenkräuter oder italienische Kräuter – du hast die Wahl, womit du deinem Rührei die besondere Note geben möchtest. Da die Kräuterlinge bereits Salz enthalten, brauchst du dann kein zusätzliches Salz mehr. 

Tipp: Damit du auch im Winter frische Kräuter zur Hand hast, kannst du sie in speziellen Töpfen mit Pflanzenbeleuchtung ziehen. 

Der Unterschied: So hältst du Rührei und Eierspeise auseinander

 

Palatschinken statt Pfannkuchen, Obers statt Sahne, Kren statt Meerrettich: In Österreich haben einige Gerichte und Zutaten ihre eigenen Begriffe. Gleiches gilt auch für das Rührei, das in Österreich einfach Eierspeise oder Eierspeis heißt. In Deutschland fallen unter den Begriff Eierspeise die verschiedensten Gerichte, die mit Eiern zubereitet werden. Crêpes und Omeletts ebenso wie gefüllte oder pochierte Eier. Dass Eierspeisen sehr abwechslungsreich zubereitet werden können, siehst du an den beliebten Crêpes. Du kannst den Teig süß oder herzhaft machen, du kannst Vollkorn- oder Dinkelmehl verwenden und du kannst sie ganz nach deinen Vorlieben füllen. 

Unsere Eierspeisen-Rezept-Lieblinge: 

Wenn du die Masse beim Stocken nicht verrührst, die Hitze ein wenig herunterfährst und die Masse ohne Wenden fest werden lässt, erhältst du ein Omelett, das du ebenfalls mit Tomaten, Zwiebeln, Speck und Co. aufpeppen kannst. 

Tipp: Auf der österreichischen Knorr-Webseite findest du jede Menge typisch österreichische Rezepte. Wie wäre es mit Mohnnudeln? Oder mit Kräuter-Eiernockerl?

 

So gesund ist Rührei

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Neben verschiedenen Mineralstoffen wie Natrium, Kalium, Magnesium und Calcium enthält Rührei fast alle Vitamine: 

  • Vitamin A 
  • B-Vitamine 
  • Vitamin D 
  • Vitamin E 
  • Vitamin K 

Durch das viele Eiweiß darin ist dieses Ei-Gericht ein echter Energielieferant und deswegen gerade zum Frühstück beliebt, denn so startest du mit Power in den Tag. Zudem enthält es kaum Kohlenhydrate, sodass du es auch essen kannst, wenn du dich Low Carb ernährst. 

Tipp: Abwechslung ist gerade beim Frühstück Trumpf. Wie wäre es mit einem Porridge, Haferflocken oder einem Green Smoothie aus Joghurt und Spinat? 

 

Liefert Power und sättigt: So viele Kalorien hat ein Rührei

 

Bei einem Rührei, für das du pro Portion ein Ei verwendest, Milch hinzugibst und es mit Butter stocken lässt, kommst du auf rund 200 bis 250 Kalorien (das entspricht rund 830 bis 1000 kJ). Behalte dabei die grobe Faustregel im Hinterkopf, dass ein Erwachsener rund 2000 Kalorien pro Tag benötigt (Dieser Wert variiert je nach Alter, Geschlecht und aktiver Lebensweise.)

Dass der Kaloriengehalt schwankt, hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen:

  • Wie groß ist das Ei?
  • Verwendest du Vollmilch oder fettarme Milch?
  • Wie viel Butter gibst du in die beschichtete Pfanne?

Die Eierspeise liefert Energie und macht dich anhaltend satt. Mehr Infos zu den Nährwerten findest du in unserem Artikel „So gesund ist Rührei“ .

Tipp: Dir sind die Nährwerte in deinen Gerichten wichtig? Bei unseren Rezepten sind die Nährwertangaben immer mit dabei.

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Veganes Rührei: Wir haben die leckere Alternative

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Für ein wunderbares Rührei-Feeling braucht es keine tierischen Produkte. Zerkrümele einfach Tofu, brate ihn mit etwas Zwiebel in Rapsöl an, mische für die Farbe etwas Kurkuma und für das Mehr an Geschmack salzfreie Gemüse Boullion hinein und rühre noch etwas Wasser sowie vegane Kochcreme unter. Jetzt brauchst du dein veganes Rührei nur noch mit Salz und Pfeffer abzuschmecken, ihm mit Kala Namak eine besondere Note zu verleihen und schon kannst du deine vegane Variante genießen. Das genaue Rezept zum Nachkochen findest du in unserer umfassenden Datenbank. Dort findest du auch jede Menge weitere vegane und vegetarische Rezepte wie zum Beispiel vegane Gemüse Pfannkuchen oder Vegane Lasagne

Tipp: Wissenswertes rund um die vegane Ernährung haben wir hier für dich zusammengestellt. 

Die Geschichte: Seit wann gibt es Rührei

 

 

Das Haushuhn lässt sich bereits um 1400 v. Chr. im alten China und etwa zur gleichen Zeit im alten Ägypten nachweisen. Abbildungen und schriftliche Erwähnungen sichern diese zeitliche Einordnung. Die Domestizierung des Huhns fand wahrscheinlich bereits weitere 1000 oder mehr Jahre früher statt, sodass Hühner und damit auch Eier bereits seit Jahrtausenden auf dem Speiseplan des Menschen stehen. Wer als erstes auf die Idee gekommen ist, Eier zu verquirlen und unter Rühren über dem Feuer stocken zu lassen, lässt sich allerdings nicht mehr nachvollziehen. 

Wohl bekannt ist, dass Rühreier in Mitteleuropa, Frankreich, Griechenland, auf dem Balkan und im persischen Raum schon seit langem gerne zubereitet werden. Dabei variieren die Rezepte ein wenig. So wird die Eimasse in Frankreich zum Beispiel häufig in einem Wasserbad bei niedriger Wärme mit einem Quirl gerührt, sodass eine cremige Mousse entsteht. 

Tipp: Probiere doch einfach mal abgewandelte Rezepte, zum Beispiel eine griechische Strapatsada mit Tomaten. 

 

 

 

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( 2 items )

Unser Produktsortiment

( 38 items )
  • Knorr Suppenliebe Eiskönigin 2 Teller | Knorr Deutschland | Front
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