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Rotkohl, auch bekannt als Blaukraut oder Rotkraut, ist ein echtes Multitalent in der Küche. Mit seiner kräftigen Farbe und seinem einzigartigen, mild-süßlichen Geschmack bringt er Abwechslung auf den Teller. Ob als klassische Beilage, in Salaten oder als Hauptgericht – wir zeigen dir, wie du Rotkohl ganz einfach zubereitest, lagerst und in unwiderstehliche Rezepte verwandelst. Lass dich inspirieren und entdecke die Vielfalt dieses klassischen Gemüses!
Rotkohl im Überblick
- Vielseitige Zubereitung: Rotkohl lässt sich kochen, braten, backen, fermentieren oder roh genießen – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
- Nährstoffreich & kalorienarm: Mit viel Vitamin C und wenig Kalorien ist Rotkohl eine gesunde Bereicherung für deine Küche.
- Einfache Lagerung: Ganze Köpfe halten sich wochenlang im Kühlschrank, geschnittener Rotkohl kann sogar eingefroren werden.
- Geschmacksvielfalt: Süßlich-mildes Aroma, das sich wunderbar mit Äpfeln, Zimt und Gewürzen wie Nelken oder Lorbeer kombinieren lässt.
- Knorr-Tipps: Entdecke unsere einfachen Rezepte und cleveren Kochtipps für perfekten Rotkohlgenuss.
Die leuchtende Farbe und die glänzenden Blätter des Rotkohls sind im Gemüseregal kaum zu übersehen. Doch nicht nur sein Aussehen begeistert, sondern auch sein einzigartiger Geschmack. Dieser farbenfrohe Kohlkopf, auch als Blaukraut oder Rotkraut bekannt, überzeugt mit einem milden und süßlichen Aroma. Er lässt sich hervorragend mit herzhaften Fleischgerichten oder anderen Gemüsesorten kombinieren. Auf dieser Seite verraten wir dir alles, was du über diese besondere Kohlsorte wissen musst: von der optimalen Zubereitung und Lagerung bis hin zu köstlichen Rezepten, die das Beste aus ihm herausholen. Und falls noch Fragen offenbleiben, findest du Antworten in unserem FAQ-Bereich. Los geht’s!
Inhaltsverzeichnis
- Rotkohl – Herkunft und Anbaugebiete
- Vitamine und Nährstoffe im Rotkohl
- Der süße Geschmack des Rotkohls
- Rotkohl richtig zubereiten
- Apfel-Rotkohl klassisch kochen
- Rotkohl aus dem Ofen
- Rotkohl in der Pfanne
- Rotkohl fermentiert
- Rotkohl roh genießen
- Rotkohl lange frisch halten
- Einfache und köstliche Rotkohl-Rezepte
- Koch-Tipps für Rotkohl
- FAQ: Fragen rund um Rotkohl
Rotkohl: Herkunft und Anbaugebiete
Der besonders im Winter beliebte Rotkohl ist eine kultivierte Form des Wildkohls, der ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und von der europäischen Atlantikküste stammt. Dazu gehören Länder wie Großbritannien, Irland und Frankreich. Heute zählen deutsche Felder zu den Hauptanbaugebieten des Rotkohls, doch er wird auch in vielen Regionen Mittel- und Nordeuropas wie Polen, Belgien oder Skandinavien angebaut.
Tipp: Du möchtest Rotkohl selbst anpflanzen? Diese einjährige Kohlsorte gedeiht am besten an einem sonnigen Standort.
Vitamine und Nährstoffe im Rotkohl
Da Rotkohl zu rund 90 Prozent aus Wasser besteht, ist er kalorienarm und eine tolle Ergänzung für eine ausgewogene Ernährung. Hier sind die wichtigsten Nährwerte von Rotkohl im Überblick:
Brennwert: 22 kcal (90 KJ)
Eiweiß: 1,2 g
Fett: < 0,5 g
Kohlenhydrate: 2,7 g
Ballaststoffe: 1,9 g
Kalium: 188 mg
Magnesium: 12 mg
Besonders hervorzuheben ist der hohe Vitamin-C-Gehalt: Rotkohl liefert pro 100 g rund 57 mg. Zudem ist er eine gute Quelle für Vitamin E.
Tipp: Neugierig auf andere Kohlsorten? Vergleiche die Nährwerte auf unserer Übersichtsseite zu verschiedenen Kohlsorten.
Der süßlich-milde Geschmack des Rotkohls
Rotkohl unterscheidet sich geschmacklich deutlich von seinen Verwandten. Sein süßlich-mildes Aroma und das dezente Kohlaroma machen ihn so beliebt. In Kombination mit klassischen Zutaten wie Maronen, Zimt oder Zucker lässt sich sein Geschmack wunderbar intensivieren – besonders als Beilage zu würzigen Fleischgerichten. Äpfel sind dabei ein beliebter Partner für klassische Rotkohl-Rezepte. Für selbstgemachten Apfel-Rotkohl eignen sich leicht säuerliche Sorten wie Jonagold oder Boskop am besten. Ein Hauch rotes Johannisbeergelee im Apfel-Rotkohl unterstreicht sowohl die Süße als auch die mild-säuerliche Note des Gerichts.
Tipp: Mit den passenden Gewürzen verleihst du Rotkohl-Rezepten das gewisse Etwas. Nelken, Lorbeer oder Wacholderbeeren verstärken den traditionellen Geschmack, während Ingwer eine exotische Note hinzufügt.
Rotkohl richtig zubereiten: Vielfalt auf dem Teller
Klassische Rotkohl-Rezepte vereinen süße und saure Aromen mit winterlichen Gewürzen wie Zimt und erhalten durch Äpfel oder Rotwein/Traubensaft eine fruchtig-frische Note. Der rote Kohlkopf ist nicht nur eine unentbehrliche Beilage zu herzhaften Fleischspeisen, sondern kann dank seiner vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten ganz unterschiedlich serviert werden. Entdecke unsere Rotkohl-Rezeptseite für weitere Inspirationen. Im Folgenden verraten wir dir, wie du Rotkohl optimal verarbeitest.
Rotkohl zubereiten: Schritt für Schritt ganz einfach
Rotkohl aus dem Ofen: Knusprig und lecker
Obwohl Rotkohl meist gekocht serviert wird, bietet die Zubereitung im Ofen eine köstliche Abwechslung. Erfahre in unserem How-To-Bereich, wie du Rotkohl knusprig backst und als besondere Beilage oder sogar als Hauptgericht genießen kannst.
Tipp: Du kochst gerne mit dem Backofen? Jede Menge Rezepte mit Ofengerichten wie Aufläufe und Gratins warten auf einer eigenen Seite auf dich.
Rotkohl in der Pfanne: Schnell und vielseitig
Rotkohl in der Pfanne zubereiten ist eine schnelle und vielseitige Methode, die dir zahlreiche Variationsmöglichkeiten bietet. Entdecke in unserem How-To-Bereich, wie du Rotkohl in der Pfanne brätst und mit deinen Lieblingsgewürzen verfeinerst.
Tipp: Lass es in der Küche richtig schön bunt werden und probiere unsere Rezepte für Gemüsepfanne aus!
Fermentierter Rotkohl: Haltbar und geschmackvoll
Fermentieren ist eine hervorragende Methode, um Rotkohl haltbar zu machen und ihm eine besondere Geschmacksnote zu verleihen. In unserem How-To-Bereich zeigen wir dir, wie du Rotkohl ganz einfach fermentieren kannst.
Tipp: Beim Schneiden oder Hobeln solltest du am besten Handschuhe tragen, da die rote Farbe des Kohls an den Händen haften bleiben kann.
Rotkohl roh genießen: Frisch und knackig
Wie viele andere Kohlsorten ist auch roher Rotkohl ein voller Genuss. Ein beliebtes Rezept ist unser Krautsalat rot-weiß. Der Vorteil beim rohen Verzehr: Die zahlreichen Vitamine und Nährstoffe bleiben erhalten. Roher Rotkohl ist zudem eine ideale Ergänzung auf Sandwiches oder in frischen Salaten.
Tipp: Auch bei einem Rotkohl-Salat ist das Dressing das A und O. Sieh dich hier bei unseren Salatzutaten um und finde dein neues Lieblings-Dressing!
Rotkohl richtig lagern: So bleibt er lange frisch
Ähnlich wie die meisten anderen Kohlsorten hält sich Rotkohl am besten im Kühlschrank. Alternativ kann der ganze Kohlkopf auch im dunklen, kühlen Keller gelagert werden – an beiden Orten bleibt er für bis zu 3-4 Wochen frisch. Bereits angeschnittenen Rotkohl kannst du mit einem feuchten Tuch umwickeln und ins Gemüsefach legen. Dieser sollte innerhalb der nächsten Tage verzehrt werden, um frischen Genuss zu garantieren. Rund 6 Monate haltbar bleiben roher und bereits geschnittener sowie gekochter Rotkohl, wenn du sie luftdicht verpackt ins Tiefkühlfach gibst.
Tipp: Wie du welches Gemüse am besten lagerst, findest du auf unserer Warenkunde-Seite zum Thema Gemüse lagern.
Einfache und köstliche Rotkohl-Rezepte für maximalen Genuss
Reich an Vitaminen und voller Geschmack: Rotkohl beweist nicht nur in der deutschen Küche, dass er unentbehrlich ist. Hier wird er am häufigsten in gekochter Form als Beilage serviert, wie bei dieser leckeren Ente mit Rotkraut. Natürlich gibt es auch unzählige Möglichkeiten, den Kohl als vegetarische oder vegane Speise zuzubereiten, wie diese vegane Rotkohlsuppe zeigt. Wenn du den beliebten Kohl mal auf eine andere Weise zubereiten möchtest, solltest du unbedingt dieses Rotkohl-Rezept für den Ofen ausprobieren.
Tipp: Noch mehr Rezept-Tipps mit selbstgemachtem Rotkohl findest du auf einer eigenen Seite.
Koch-Tipps für die Zubereitung von Rotkohl
Es gibt nichts Besseres, als Rotkohl selbst zuzubereiten! Neben unserem leckeren Grundrezept haben wir noch weitere clevere Tipps und Tricks für dich gesammelt, damit dein selbstgemachter Rotkohl einfach perfekt wird. Entdecke sie in unserem How-To-Bereich.
Tipp: Rotkohl ist sehr beliebt, aber es gibt noch viele andere würzige Kohlsorten, die wir dir in unserem Kochratgeber vorstellen.
Rotkohl neu entdecken
Rotkohl ist ein wahres Küchenwunder: vielseitig, gesund und unglaublich lecker. Egal, ob du ihn klassisch kochen, im Ofen backen, in der Pfanne braten oder roh genießen möchtest – mit unseren Tipps und Rezepten gelingt dir jedes Gericht. Lass dich von der Vielfalt inspirieren und bringe mit Farbe und Geschmack auf deinen Teller. Viel Spaß beim Entdecken und Genießen!
FAQ: Wir beantworten deine Fragen rund um Rotkohl
Wenn du mit Rotkohl kochst, kommt immer mal wieder eine Frage rund um den Kohl und seine Zubereitung auf. Wir geben hier Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Kann man rohen Rotkohl einfrieren?
Ja, roher Rotkohl lässt sich einfrieren. Wir empfehlen dir, ihn in Streifen zu schneiden, zu waschen, eventuell kurz zu blanchieren, gut abtropfen zu lassen und dann luftdicht verpackt ins Tiefkühlfach zu geben.
Kann man gekochten Rotkohl einfrieren?
Ja, gekochten und selber gemachten Rotkohl kannst du einfrieren. Das kann nötig sein, wenn du zum Beispiel auf Vorrat gekocht hast oder ein Rest übriggeblieben ist. Lasse den Rotkohl nach dem Kochen abkühlen und gib ihn dann luftdicht verpackt ins Tiefkühlfach.
Wie lange ist Rotkohl haltbar?
Roher Rotkohl ist im Gemüsefach des Kühlschranks 3-4 Wochen haltbar. Bevor du ihn in den Kühlschrank gibst, solltest du welke Blätter entfernen. Gekochter Rotkohl ist im Kühlschrank 3-4 Tage haltbar. Tiefgekühlt halten sich sowohl roher als auch gekochter Rotkohl für rund 6 Monate.
Kann man Rotkohl roh essen?
Ja, du kannst Rotkohl roh essen und ihn zum Beispiel zu einem Rotkohl-Salat oder einer veganen Bowl verarbeiten.
Welche Apfelsorten passen zu einem Apfel-Rotkohl?
Wir empfehlen Apfelsorten mit einem mild-säuerlichen Geschmack wie zum Beispiel Boskop oder Jonagold.
Wie würze ich Rotkohl?
Du kannst Rotkohl mit allerlei Zutaten verfeinern. An Gewürzen empfehlen wir dir Nelken, Lorbeer, Zimt, Zucker oder Honig, Muskat und Pfeffer. Mit Apfelstückchen und Johannisbeergelee sorgst du für eine zusätzliche süß-säuerliche Note.
Wie lange koche ich Rotkohl Gemüse?
In Streifen geschnittenen Rotkohl garst du in Gemüse Bouillon oder Wasser für rund 45-60 Minuten und du kannst ihn gut bis zum nächsten Tag durchziehen lassen. Dann ist der Rotkohl schön weich und ein echter Genuss.