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Spargel: Unsere leckersten Rezepte

Spargelzeit: alles über die leckerste Saison des Jahres

Jedes Jahr im Frühling kommt die Spargelzeit. Und damit beginnt nicht nur die schönste Jahreszeit, sondern für viele auch die leckerste Zeit des ganzen Jahres. Ende Juni ist die Spargelzeit allerdings schon wieder zu Ende, daher sollten Spargelfans die Zeit so gut wie möglich ausnutzen. Alles, was du über Beginn und Ende der Ernte wissen musst, worauf du beim Kauf von weißem und grünem Spargel achten solltest und wie du ihn am besten zubereitest, verraten wir dir hier. 

Weißer & Grüner Spargel haben Saison

Da die Spargelzeit recht kurz ist, solltest du bei der Zubereitung diese Punkte stets im Hinterkopf behalten, um ihn rundum genießen zu können: 

  • Wasche den Spargel 
  • Tupfe die Stangen mit einem Geschirrtuch trocken 
  • Schäle den Spargel von der Spitze nach unten 
  • Schneide das holzige Ende ab 

Außerdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, grünen Spargel zu einem köstlichen Gericht zu verarbeiten – ob gegrillt, gekocht oder gebraten, mit der richtigen Vorbereitung gelingt dir garantiert ein leckeres Essen. Von der klassischen Variante mit Sauce Hollandaise und Schnitzel über vegetarische Spargelgerichte bis hin zur cremigen Spargelsuppe – wir haben die besten Spargelrezepte für dich! 

zwei Bündel Spargel liegen auf einem Teller

Spargelzeit: Beginn & Ende der Spargelsaison

In Deutschland wird der meiste Spargel zwischen Ende April und dem 24. Juni, dem Johannistag, geerntet. Dieser Tag kurz nach der Sommersonnenwende wird auch „Spargelsilvester“ genannt, was das Ende der Spargelzeit verdeutlicht. Der Beginn der Erntezeit ist von Faktoren wie Wetter, Bodenbeschaffenheit und der Erntezeit des Vorjahres abhängig. Bei schlechtem Wetter kann sich der Start der Spargelernte nach hinten verschieben. Ist das Wetter im März und April gut, kann mit der Ernte bereits früher begonnen werden.  

Schon gewusst: Spargel wird nicht jährlich ausgesät und die Pflanzen benötigen die Monate nach dem Ende der Saison, um sich für die nächste Saison zu regenerieren. 

grüner und weißer Spargel auf einem Teller

Regional oder importiert: Darauf solltest du beim Spargel-Einkauf achten

Von der Lüneburger Heide bis zum Bodensee, vom Niederrhein in Nordrhein-Westfalen bis zur Beetzer Heide nördlich von Berlin: Weißer Spargel wird in vielen Regionen Deutschlands angebaut, sodass du – egal wo du wohnst – meist regionalen Spargel finden kannst. Die größten Mengen deutschen Spargels kommen aus Niedersachsen. Geschmacklich liegen bei uns – ganz subjektiv – fränkischer Spargel, der aus Rheinland-Pfalz und dem angrenzenden baden-württembergischen Rhein-Neckar-Raum sowie Spargel aus dem Thüringer Becken im Spitzenfeld.

Importierter Spargel und grüner Spargel kommen meist aus Ländern wie Griechenland oder Spanien. Der Grund dafür ist, dass der Spargel durch das mildere Klima dort früher wachsen kann. 

Schon gewusst: Durch das Abdecken der Spargelreihen mit Folie erhält der Boden zusätzliche Wärme, die das Wachstum fördert. So kann die Ernte der ersten Stangen schon früher beginnen.

Person beim Spargel stechen

Frischen Spargel erkennen und richtig lagern

Nicht nur die Frische, auch die richtige Lagerung von Spargel ist entscheidend für den Genuss. Ob das Stangengemüse frisch ist, kann durch einen schnellen Test ermittelt werden. Dafür werden zwei Stangen aneinander gerieben – ist dabei ein quietschendes Geräusch zu hören, kannst du davon ausgehen, dass der Spargel frisch ist. Auch der Geruch, Glanz und die Festigkeit sind Indikatoren für frischen Spargel. Ebenfalls ist die Lagerung entscheidend für einen tollen Geschmack. Im Gegensatz zu weißem Spargel sollte grüner Spargel im Stehen gelagert werden. Das Stangengemüse kann ganz einfach in einem großen Wasserglas aufbewahrt werden – wichtig hierbei ist, dass die Enden des grünen Spargels im Wasser stehen.  

Tipp: Worauf du noch beim Kauf und bei der Lagerung achten solltet, kannst du hier nachlesen. 

weißer Spargel mit Petersilie angerichtet

Vielseitiges Frühlingsgemüse: Die Spargelsorten im Überblick

Spargel kommt in vielen Farben auf den Teller: Ob weiß, grün oder violett – die Färbung des köstlichen Gemüses entsteht durch Sonnenstrahlung. Trotz der unterschiedlichen Farben zählen alle Sorten zum Gemüsespargel (Asparagus officinalis). Weißer Spargel, auch Bleichspargel genannt, wächst ausschließlich in der Erde, violetter Spargel tritt teilweise aus dem Boden heraus, sodass sich die Spitzen durch den Lichtkontakt verfärben. Der grüne Spargel erhält seine Farbe dadurch, dass er vollständig überirdisch wächst und die Stoffe entwickelt, die er für die Photosynthese benötigt.  

Tipp: Noch mehr Infos über die verschiedenen Spargelsorten kannst du hier nachlesen.  

verschiedene Spargelsorten aufgereiht nebeneinander

Schwarzwurzel: der Spargel des Winters

Im Herbst und Winter, wenn der Spargel keine Saison hat, tritt die Schwarzwurzel auf den Speiseplan. Das Gemüse wird oft auch als Winterspargel oder Arme-Leute-Spargel bezeichnet, da es dem Stangengemüse sehr ähnelt. Das regionale Wurzelgemüse ist im Winter eine perfekte Alternative für importierten Spargel. Denn die Schwarzwurzel lässt sich genauso einfach und lecker zubereiten wie Spargel. Rezept-Tipps findest du hier. Wer allerdings im Winter nicht auf echten Spargel verzichten möchte, kann diesen auch im Mai, Juni einfrieren, um ihn außerhalb der Saison dann zu genießen.  

Tipp: Schwarzwurzeln schälst du am besten mit Handschuhen, denn der Saft verfärbt die Hände bräunlich und frisch geschält sind sie leicht klebrig. 

Gericht mit Spargel