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Kürbissorten

Welche Kürbissorten gibt es?

Kaum eine Frucht ist so abwechslungsreich wie der Kürbis. Doch welche Kürbissorten gibt es eigentlich und sind sie alle essbar? 

Welche Kürbissorten gibt es?

Die Bäume nehmen ein feuriges Orange an, Kuschel-Pullis werden wieder aus dem Schrank befreit und du ertappst dich dabei, von Kaminfeuer und heißer Schokolade zu träumen? Das kann nur eins bedeuten: Die Kürbissaison hat begonnen! Wenn Halloween im Anmarsch ist, findet sich dieser wunderliche und schmackhafte Winterbegleiter überall wieder, ob vor der Haustür, in der Küche, zur Dekoration oder im Rezept. Und so vielseitig wie die Verwendungsmöglichkeiten sind auch die Kürbissorten.

Welche Kürbissorten kann ich essen?

Grundsätzlich gibt es ein Dutzend Kürbissorten und jede hat ihre individuellen Eigenheiten, doch die meisten von ihnen sind essbar und eignen sich hervorragend zum Kochen und Backen.

Die Kürbissuppe hat sich als regelrechter Klassiker etabliert, aber es gibt eine Vielzahl weiterer kreativer Möglichkeiten, essbare Kürbissorten zu schmackhaften Gerichten zu verarbeiten. Der Großteil eines Kürbisses ist verzehrbar: nicht nur das Fruchtfleisch, sondern auch die Kürbiskerne, Blätter und sogar die Kürbisblume. Zudem ist laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) einer der ernährungsphysiologischen Vorteile von Kürbissen, dass sie eine hervorragende Quelle für Provitamin A (Beta-Carotin) sind.

Die besten Kürbissorten zum Kochen und Backen im Überblick

Also, sind alle Kürbisse essbar? Grundsätzlich ja, allerdings sind manche geeigneter als andere. Schauen wir uns die verschiedenen Kürbissorten einmal genauer an:

Roter Zentner

Die Kürbissorte "Roter Zentner" wird auch Rouge Vif D’Etampes oder Cinderella-Kürbis genannt. Er sieht aus, als käme er direkt aus einem Märchen, daher der Name. Sie sind mittelgroß bis groß, mit süßlichem Fleisch und einer hell-orangefarbenen Schale. Das orangefarbene Fruchtfleisch hat ein süßes, leicht nussiges Aroma. Einmal gekocht ist der Cinderella-Kürbis cremig und saftig. Während er dafür prädestiniert scheint, von der guten Fee in eine wunderschöne Kutsche verwandelt zu werden, macht er sich tatsächlich noch viel besser als köstliche Kürbissuppe. Cinderella-Kürbisse eignen sich auch prima zum Braten und Backen. Der Kulinarik sind bei dieser kreativ verwendbaren Kürbissorte also keine Grenzen gesetzt.

Der Käsekürbis

Die Farbe und Form dieser Kürbisart verleihen dem Käsekürbis seinen Namen, denn in seiner Blässe und Flachheit ähnelt er einem Käselaib. Markant ist aber das hell-orangefarbene Fruchtfleisch im Inneren. Er ist perfekt geeignet für Kürbiskuchen und Pies, denn er ist süß und zart und hat eine butterig-weiche Konsistenz. Probiere ihn doch mal in einem aromatischen, Halloween-inspirierten Abendessen aus, mit unserem Grusel-Kürbis-Quiche Rezept! Wenn du ihn kühl und trocken lagerst, kannst du den Käsekürbis außerdem bis zu einem Jahr aufbewahren.

Der Erdnuss-Kürbis

Was den „Erdnuss“-Kürbis mit seiner Namensvetterin verbindet, ist seine warzige Oberfläche, deren Struktur wie aufgeklebte Erdnüsse daherkommt. Aber lass dich von seinem unattraktiven Aussehen nicht abschrecken: Die erdnussartigen Auswüchse sind tatsächliche eine zusätzliche Ansammlung von Zucker, was ihn zu einer der geschmackvollsten Kürbissorten überhaupt macht. Der Erdnusskürbis ebenfalls orangefarbenes Fruchtfleisch, das süß und zart im Geschmack ist. Deshalb eignet er sich perfekt für Desserts und Suppen, aber auch für kreativere Rezepte wie unser köstliches Kürbis-Pesto.

Zuckerkürbis

Der Zuckerkürbis hat eine runde Form und hell-orangefarbene Schale. Das intensiv orangefarbene Fleisch entfaltet seinen zart-nussigen Geschmack besonders gut, wenn man ihn im Ofen zubereitet. Was kann man aus diesem Kürbis machen? Versuche dich doch mal an unserem Kürbisspalten Rezept, damit zauberst du aus dem Zuckerkürbis ein schnelles, aber köstliches Abendessen.

Muskat-Kürbis

Wie auch der Cinderella-Kürbis sieht dieser Kürbis aus, als wäre er geradewegs einer kindlichen Gute-Nacht-Geschichte entsprungen. Diese seltene Sorte hat eine glänzende, tief gerippte Schale und erhält mit der Reifung ein mahagonifarbenes Äußeres. Das intensiv orangefarbene Fruchtfleisch ist zart, süß und sehr geschmackvoll. Dieser vielseitige Kürbis macht sich grundsätzlich in jedem Kürbisrezept gut. Wenn du eine wahre Geschmacksexplosion erleben möchtest, dann empfehlen wir dir, den Muskatkürbis für die Zubereitung unseres veganen Kürbis-Curry zu verwenden.

Patisson-Kürbis

Mit nur etwa zehn bis 20 Zentimetern handelt es sich bei dieser Sorte um sehr kleine Kürbisse, doch gerade im Ofen zubereitet ist ihr Fruchtfleisch ein wahrer Hochgenuss. Und auch für's Auge machen Patisson-Kürbisse richtig was her: Ob weiß, gelb oder mit grünen Streifen - die flachen Kürbisse sind genauso beliebt für die Dekorationen. Ihrer Form verdanken sie übrigens auch ihren Spitznamen: UFO-Kürbisse.

Welche Kürbissorten kann ich mit Schale essen?

Die besten essbaren Kürbissorten sind süßlich, reich an Geschmack und haben eine sanfte Fleischkonsistenz. Doch welchen Kürbis können wir eigentlich mit Schale essen? Nur den Hokkaido Kürbis! Wenn du also eine der bis hierhin genannten Sorten wählst, solltest du den Kürbis schälen. Hast du einmal fürs Kochen vorbereitet, dann sei ruhig experimentierfreudig. Du kannst Kürbis in all deinen Lieblingsrezepten verwenden.

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