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Kürbis kochen und essen

Dein Leitfaden zum Kürbis essen und Kürbis kochen

Lecker, gesund und erstaunlich vielseitig: Kürbisse sind das wahrscheinlich beliebteste Gemüse im Herbst. Wir zeigen dir, worauf du beim Kürbis essen und kochten achten solltest.

Wie gesund ist der Hokkaido-Kürbis?

Hokkaido-Kürbisse sind nicht nur farblich sehr eindrucksvoll, sie punkten auch mit den inneren Werten. Bereits die satte Farbe lässt Carotin als Inhaltsstoffen vermuten und so liegst du richtig. Mit 3,7 Milligramm Carotin auf 100 Gramm rohen Kürbis liegt der Hokkaido im Spitzenfeld der Beta-Carotin-Lieferanten und unterstützt sowohl dein Herz als auch dein Immunsystem, aber auch deine Sehkraft. Im Vergleich zu anderen gängigen Kürbissorten sticht er auch mit einem sehr hohen Gehalt an den Vitaminen B1, B2 und B6 hervor. Vitamine der B-Gruppe sind am Hormonhaushalt beteiligt und maßgeblich für den Protein- und Fettstoffwechsel verantwortlich. Das ebenfalls enthaltene Vitamin C hilft deinem Immunsystem, stärkt das Bindegewebe und entgiftet den Körper. Wie du weißt, sind Vitamine hitzeempfindlich und je länger du Gemüse garst, desto mehr Vitamine bauen sich ab. Der Hokkaido wäre aber nicht so besonders gesund, wenn er nicht auch einen hohen Gehalt an Kalium und Ballaststoffen hätte. Nur 0,48 Gramm Fett auf 100 Gramm rohen Hokkaido runden das Gesamtbild des Hokkaido-Kürbis ab und machen Lust auf zahlreiche leckere Rezepte und Gerichte.

Welcher Kürbis lässt sich mit Schale verarbeiten?

Generell ist die Zubereitung von Kürbis sehr simpel und es gibt eine Vielzahl an Rezepten, doch oftmals beginnt das Kochvergnügen mit dem lästigen Schälen. Kürbisse sind sehr hart und bereits das Zerteilen erfordert Kraft, das Schälen ist zeitaufwändig und mühsam. Der Hokkaido-Kürbis ist hier eine sehr praktische Alternative, er kann mitsamt Schale verarbeitet und verzehrt werden. Das Fruchtfleisch des Hokkaido ist eher fest, er kann somit wunderbar gegrillt werden und zerfällt auch bei längerem Kochen bei Eintöpfen nicht. Natürlich kann der Hokkaido-Kürbis auch für Kürbissuppen verwendet und cremig püriert werden, deinen Kochvariationen sind also keine Grenzen gesetzt. Zwar ist der Hokkaido-Kürbis der bekannteste Kürbis ist, bei dem die Schale gegessen werden kann, aber generell kannst du die Schale aller Speisekürbisse essen. Da die Schale aber oft auch bei sehr langer Garzeit nicht weich wird und eher zäh bleibt, ist es weitaus sinnvoller die Mühe auf sich zu nehmen und den Kürbis zu schälen.

Für was kann ich Hokkaido verwenden?

Der Hokkaido ist ein Alleskönner unter den Kürbissen.  Ob du einen Halloween-Kürbis daraus schnitzen möchtest oder einfach den perfekten Kürbis für dein Lieblings-Kürbissuppenrezept suchst – mit dem Hokkaido triffst du stets eine gute Wahl.

Der Hokkaido zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er, anders als bei anderen Sorten, vor dem Verzehr nicht geschält werden muss. Somit ist er das perfekte Gemüse für schnelle und einfache Kürbis-Gerichte.

Die Kürbissuppe hat sich dabei als regelrechter Klassiker etabliert, aber es gibt eine Vielzahl weiterer kreativer Möglichkeiten, den Hokkaido-Kürbis zu schmackhaften Gerichten zu verarbeiten.

Der Liebling unter den Speisekürbissen ist vielseitig einsetzbar.

Ob Beilage, Topping oder Hauptgericht - mit dem Hokkaido können zahlreiche Rezepte herbstlich interpretiert werden. Von gesunden Salaten bis hin zu einem deftigen Kürbisgulasch ist der Hokkaido mit seinem festen Fruchtfleisch ideal für leckere Kürbis-Gerichte.

Unser Tipp: Auch als Pesto ist er der perfekte Begleiter zu leckeren Pasta-Gerichten

Kürbis einfrieren – Worauf du achten solltest

Nicht jeder Kürbis ist klein bis mittelgroß und nicht jeden Kürbis gibt es auch in Hälften beziehungsweise Spalten zu kaufen, somit bleibt sehr oft ein Teil des Kürbisses übrig. Wie viele andere Gemüsesorten lässt sich auch Kürbis wunderbar einfrieren, sodass du dir auch außerhalb der Kürbissaison schmackhafte Rezepte zubereiten kannst. Generell gilt, dass Kürbis tiefgefroren drei bis vier Monate haltbar ist. Um Kürbis einzufrieren, hast du generell zwei Möglichkeiten, ihn roh oder bereits als Mus verarbeitet einzufrieren. Um den Kürbis roh einzufrieren, wäscht und trocknest du ihn gut ab und entfernst Stiel und Kerne. Bei Hokkaido-Kürbis kannst du den Kürbis direkt würfeln und in einen Gefrierbeutel geben, alle anderen Kürbissorten solltest du vorab schälen und erst dann würfeln und einfrieren. Planst du Kürbis für eine Kürbissuppe einzufrieren, dann kochst du Kürbisstücke etwa 20 Minuten bis sie weich sind und pürierst sie anschließend zu einem cremigen Kürbismus. Lass das Mus vor dem Einfrieren noch abkühlen und fülle es in gefrierfeste Behältnisse.

Kann ich Kürbis roh essen?

Kaum lassen sich Kürbisse im Supermarktregal finden, stellt sich unweigerlich die Frage, was du damit am besten Leckeres zaubern kannst. Neben der Verwendung für Suppen und Eintöpfen kannst du Kürbis aber auch grillen oder sogar roh verzehren. Wirklich verbreitet und bekannt ist es hierzulande noch nicht, aber Kürbisse können auch wunderbar roh gegessen werden. Wichtig ist hierbei, dass du nur Speisekürbisse und keine Zierkürbisse verzehrst, denn diese beinhalten den giftigen Bitterstoff Curcurbitacin. Am besten schmecken der Hokkaido, Butternut und Muskatkürbis im rohen Zustand und diese drei beliebten Kürbissorten können relativ einfach zu leckeren Rohkost- oder Salatrezepten verarbeitet werden. Kürbiswürfel eignen sich super als gesunder Snack für Zwischendurch. Der Hokkaido-Kürbis hat zudem den Vorteil, dass du ihn nicht schälen musst. Ein weiterer positiver Aspekt des Rohverzehrs ist der Vitamingehalt der Kürbisse, Vitamine sind hitzeempfindlich. Folglich sinkt der Vitamingehalt bei gekochtem Kürbis, während du bei rohen Kürbissen den vollen Vitamingehalt für dich und deinen Körper nutzen kannst.

Kürbis kochen – Das solltest du beachten

Zuerst solltest du den Kürbis in Würfel schneiden und die Kerne sowie die Fasern um das Gehäuse entfernen. Die Würfel brätst du kurz in Öl an und garst sie dann in gesalzenem Wasser oder in einer Bouillon. Als Faustregel gilt: Nach rund 15 Minuten ist der Kürbis gar. Wenn du beim Kochen mit einer Gabel in die Würfel stichst, kannst du übrigens überprüfen, ob der Kürbis bereits fertig ist. Lassen sie sich leicht und weich bis zur Mitte einstechen, sind sie durch. Wenn du einen festen Widerstand spürst, solltest du sie noch ein wenig köcheln lassen. Unsere Lieblingssorten für Kürbisrezepte sind übrigens der Hokkaido-Kürbis und der Butternut-Kürbis. Der Hokkaido punktet mit seiner kräftigen Farbe und feinen Süße. Der zusätzliche Vorteil des Hokkaidos ist, dass du ihn nicht zu schälen brauchst, da die Schale beim Garen weich wird. Der Butternut hingegen hat eine dezentere Süße und schmeckt durch seinen feinen buttrigen Geschmack so lecker. Die Garzeit der beiden Sorten unterscheidet sich nur ganz leicht: Hokkaido ein, zwei Minuten kürzer, Butternut einen Tick länger.

Wie schäle ich einen Kürbis?

Bei fast allen Kürbissorten ist die Schale nicht zum Verzehr geeignet, da diese nicht weich wird. Somit musst du den Kürbis vor der weiteren Verarbeitung zunächst schälen. Idealerweise legst du deinen Kürbis auf ein stabiles Küchen- oder Holzbrett, damit er nicht wegrutscht und halbierst ihn mit einem sehr scharfen Messer, um ihn anschließend zu vierteln. Auch den Strunk schneidest du noch ab. Um den Kürbis besser halten zu können, kannst du die Kerne mit einem Löffel ausschaben. Nun hast du handliche Stücke und kannst mit einem einfachen Sparschäler mit dem Schälen beginnen. Solltest du keinen Sparschäler zur Hand haben, so kannst du auch ein Küchenmesser verwenden und die Schale dünn vom Kürbisfleisch schneiden. Achte hierbei aber unbedingt auf deine Finger! Alternativ kannst du den halbierten und entkernten Kürbis auch einige Minuten bei 180 Grad Celsius im Ofen backen bis sich die Schnittränder etwas verdunkeln. Anschließend lässt du den Kürbis abkühlen und ziehst dann die Schale der Hälften ganz einfach ab.

Auf welche Art und Weise kann ich meinen Kürbis noch zubereiten?

Kürbis lässt sich auf die unterschiedlichsten Weisen zubereiten. Ihn zum Beispiel im Ofen zu backen, geht ganz leicht. Dazu schneidest du den Kürbis in Spalten, verteilst diese auf einem Backblech, bestreichst sie mit etwas Öl und würzt sie nach Belieben. Unter diesem Link findest du ein ganz einfaches Rezept mit Geling-Garantie.

Nach rund 20 Minuten bei 200 Grad Celsius Grad im Ofen (Ober- und Unterhitze) werden die Spalten außen knusprig und lassen sich wunderbar als Beilage oder zusammen mit Feldsalat servieren. Alternativ kannst du die Spalten auch auf den Grill legen und bei indirekter Hitze grillen. Am besten wendest du den Kürbis dabei mehrfach, da er schnell zu dunkel werden kann. Besonders schonend bereitest du den Kürbis zu, wenn du ihn im Wasserdampf garst, denn beim Dämpfen bleiben die Nährstoffe bestens erhalten. Dazu brauchst du nicht unbedingt einen speziellen Dampfgarer, in den du die Kürbiswürfel oder -spalten legst. Ein Dämpfeinsatz für den Kochtopf leistet ebenfalls beste Dienste.

Sind Kürbissamen auch gesund?

Kürbis ist gesund – und essbar – von oben bis unten. Doch sind Kürbissamen genauso gesund wie das Fruchtfleisch? Kürbiskerne sind tatsächlich eine großartige Quelle von Proteinen, ungesättigten Fettsäuren sowie Zink und Magnesium. Probiere sie in unserem Rezept Knäckebrot mit Saaten.​

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