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Wie gesund ist Salat?

Ist Salat gesund oder ungesund? Liefert er dem Körper überhaupt Vitamine und sollte ich am Abend besser auf Salat verzichten? Was ist dran an den Mythen und was steckt wirklich drin – im Salat? Wir klären auf.

Salat ist ein guter Beitrag zu einer gesunden Ernährung

Wir alle kennen die Ernährungspyramide, durch die bereits unsere Kinder davon erfahren, welche Mengen an Obst und Gemüse wir täglich benötigen, damit unser Körper gut versorgt wird. Drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst empfiehlt die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) am Tag. Die Menge, die in die eigene Hand passt, ist eine Portion. Doch trägt Salat ebenso zu einer gesunden Ernährung bei, wie beispielsweise Paprika oder Möhren? Dafür schauen wir uns an, was alles drin steckt in den grünen Blättern.

Gesunder Salat - diese Nährstoffe stecken drin

Blattsalate bestehen zu rund 95 Prozent aus Wasser. In den restlichen 5 Prozent stecken wertvolle Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine. Besonders Vitamin A, B-Vitamine und Vitamin C sind in vielen Salatsorten vorhanden. 100 Gramm Feldsalat oder Kopfsalat decken beispielsweise den gesamten Tagesbedarf an Vitamin A sowie etwa die Hälfte des Vitamin-C-Bedarfs. Auch Mineralstoffe wie Natrium, Magnesium oder Kalium sind in den grünen Salaten enthalten. Zudem stecken in einige Salatsorten wie Rucola, Endivien und Chicorée Bitterstoffe, die sich positiv auf den menschlichen Organismus auswirken. Auch sekundäre Pflanzenstoffe enthält das grüne Blattgemüse. Im Sinne einer ausgewogenen Ernährung stellt Salat somit eine sinnvolle Ergänzung zu anderem Gemüse im Speiseplan dar.

Kann Salat ungesund sein?

Warum wird immer wieder behauptet, Salat sei ungesund? Tatsächlich können sich im Salat Schadstoffe anlagern. Darunter fallen beispielsweise Pestizide oder Schwermetalle, die sich jedoch durch gründliches Waschen gut entfernt lassen. Zudem können einige Salatsorten mit Nitrat belastet sein. Nitrat ist eine Stickstoffverbindung und kommt ganz natürlich im Boden vor, wird aber auch als Düngemittel eingesetzt. Zunächst ist Nitrat für den menschlichen Organismus unbedenklich. Erst wenn sich daraus der krebserregende Stoff Nitrit entwickelt, ist der Verzehr bedenklich. Dies geschieht, wenn Salate luftdicht in Folie verpackt sind. Außerdem gibt es bestimmte Salatsorten, wie Kopfsalat und Blattsalat bei denen die Nitratwerte höher sind. Besonders bei Rucola werden häufig hohe Werte an Nitrat festgestellt.

Grundsätzlich kannst du auf Salate aus eigenem Anbau oder Bio-Salate zurückgreifen, da diese einen geringeren Nitratgehalt aufweisen. 

Wie kann Salat beim Abnehmen unterstützen?

Grundsätzlich ist Salat ein kalorienarmes Lebensmittel. Beispielsweise haben 100 Gramm Kopfsalat elf Kalorien. Daher eignet sich Salat zum Abnehmen. Durch seinen geringen Anteil an Kohlenhydraten ist Salat auch in vielen Low-Carb-Rezepten zu finden. Achte bei der Zubereitung jedoch darauf, dass du keine fett- und zuckerreichen Dressings verwendest. Diese könnten dem Salat schnell einige Kalorien dazu schmuggeln.

Sollte ich abends Salat essen?

Grundsätzlich können Menschen Rohkost unterschiedlich gut verdauen. Auch Gurke oder Zucchini liegen einigen Menschen länger im Magen als anderen. Doch es gibt einen einfachen Trick, wie du Salat mittags oder abends ganz unbeschwert essen kannst. Mit Fett und Eiweiß kann grüner Salat besser verdaut werden. Kombiniere also ein leckeres Dressing mit gesundem Olivenöl und Fleisch, Fisch oder Käse zur Rohkost. Schon kannst du deinen Salat auch am Abend ganz unbeschwert genießen.

Du bist auf der Suche nach leckeren und gesunden Salatrezepten? Dann schau doch mal hier vorbei.

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