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Kartoffeln kochen

Kartoffeln lagern

Meistens verbrauchen wir den gekauften Sack Kartoffeln nicht mit einem Mal. Dann stellt sich schnell die Frage: Wie lagere ich die Kartoffeln richtig? Wir verraten es dir.

Wie kann ich Kartoffeln in der Wohnung lagern?

Du kennst das Problem sicherlich: Du hast einen fünf Kilogramm schweren Sack Kartoffeln gekauft, nur einen Bruchteil davon verbraucht und nun stellt sich die Frage der Aufbewahrung. Wichtig ist, dass die Kartoffeln locker aufeinanderliegen und bei einer längeren Lagerung immer mal wieder umgeschichtet werden sollten, um Luft und Druckstellen zu vermeiden. Wenn du eine dunkle und kühle Vorratskammer hast, dann kannst du die Knollen in Holzkisten schichten oder mit Jute oder Papier bedecken, um sie vor Licht zu schützen. Alternativ ist auch eine Lagerung auf dem Balkon in einer Kiste möglich, die Knollen musst du jedoch mit Stroh vor Kälte und generell vor Feuchtigkeit schützen. 

Kann ich Kartoffeln im Kühlschrank lagern?

Sollte deine Wohnung keinen kühlen Raum haben, so ist der Kühlschrank leider keine Option. Für kurze Zeit können Kartoffeln auch im Kühlschrank aufbewahrt werden, aber aufgrund der hohen Feuchtigkeit, der mangelnden Luftzirkulation und der zu kühlen Temperaturen verlieren die Knollen schnell an Geschmack und beginnen schnell zu schimmeln. Solltest du einen sehr modernen Kühlschrank besitzen, so hast du dort vielleicht eine Art Kellerfach, das Klima wird dort einem Vorratskeller nachempfunden. Auch gibt es spezielle Kartoffeltöpfe aus Ton oder Terrakotta, diese sorgen mit Schlitzen und Löchern für gute Belüftung der Knollen und ein konstantes Klima.

Wie kann ich Kartoffeln einlagern?

Lange Zeit waren Kartoffeln in Europa ein sehr wichtiges Lebensmittel, auch weil sie eine äußerst gute Lagerfähigkeit besitzen. Aber Vorsicht, es gibt dennoch einige sehr wichtige Tipps, damit die Knollen lange verzehrfähig bleiben. Die richtige Art und Weise der Lagerung will also gelernt sein! 

Was muss ich beim Kartoffeln einlagern beachten?

Generell gilt wie auch bei anderen Gemüse- oder Obstsorten: Werden sie richtig gelagert, so kann man große Mengen bis zur nächsten Saison aufbewahren. Wichtig ist, dass Kartoffeln an einem dunklen Ort aufbewahrt werden, denn ansonsten fangen sie früher oder später an zu keimen. Es sollte zudem auch ein eher kühler Ort mit maximal zehn Grad Celsius gewählt werden. Nicht umsonst gab es früher in vielen Häusern einen Kartoffelkeller oder eine dunkle Speisekammer. Sie sollten locker aufeinanderliegen und regelmäßig ein wenig umgeschichtet werden, sodass Luft an die einzelnen Knollen dringen kann, denn so wird die Schimmelbildung vermieden. Zu guter Letzt ist die Kartoffel eher ein Einzelgänger und teilt sich ihren Lagerort nicht gerne mit anderen Gemüse- und vor allem Obstsorten. Diese geben oft ein Reifungsgas ab, das die Kartoffel schnell verderben lässt.

Welche Kartoffeln eignen sich zum Lagern?

Mit den richtigen Tricks und Kniffen kannst du Kartoffeln sehr lange einlagern. Aber nicht nur die Art und Weise, wie du die Knollen aufbewahrst, ist entscheidend für die Haltbarkeit, sondern auch die Kartoffelsorte. Du kennst sicherlich verschiedene Kartoffelsorten. Sie unterscheiden sich nicht nur im Namen, sondern zum einen in der Saisonalität, zum anderen aber auch in der Konsistenz. Als Faustregel gilt: Je länger die Kartoffel zur Reife benötigt, desto dicker ist die Schale und umso länger kann sie gelagert werden. Frühkartoffeln sind nur sehr bedingt lagerfähig und sollten idealerweise sofort verarbeitet und verzehrt werden. Mittlere Sorten mit einer Ernte ab Mitte August sind bereits besser einzulagern, es empfehlen sich aber generell Kartoffeln mit einer Ernte ab Mitte September für die Lagerung. Wichtig ist zudem, dass du nur Kartoffeln mit intakter Schale, also ohne Faulstellen und Keimen einlagerst, ansonsten verderben dir die Knollen sehr schnell.

Welches Obst und Gemüse kann ich mit Kartoffeln zusammen lagern?

Bei lagerfähigem Gemüse fallen dir sicherlich nicht nur Kartoffeln, sondern bestimmt auch eine Vielzahl an Rüben oder Zwiebel ein. Selbst Obst wie Äpfel oder Birnen lässt sich bei richtiger Lagerung sehr lange aufbewahren. Bei einer bunten Obstschale weißt du sicherlich, dass sich Äpfel und Bananen nicht nebeneinander vertragen, ähnlich sieht es auch beim Einlagern aus. Viele Obst- und Gemüsesorten verströmen ein Gas namens Ethylen, dieses Reifungsgas beschleunigt folglich den Reifungsprozess und führt zu einem schnelleren Verderben. Generell ist die Kartoffel also lieber ein Einzelgänger und möchte von dir am liebsten alleine eingelagert werden, mit einer Ausnahme: Knoblauch und Kartoffeln passen nicht nur in vielen Gerichten perfekt zueinander, wie im Kartoffelsalat, sondern sie überwintern auch sehr gerne nebeneinander. Zwiebeln, die mit dem Knoblauch verwandt sind, solltest du aber lieber einzeln lagern, da sie Kartoffeln wiederum schneller verderben lassen.

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