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Pflanzliche Ernährung

Future 50 Foods: Warum Pfanzliche Ernährung?

Die Future 50 Foods liefern ein breites Spektrum an kräftigen Farben, abwechslungsreichen Texturen und verlockenden Aromen – natürlich frisch, knackig, würzig, köstlich. Die sorgsam zusammengestellte Liste enthält Gemüse, Nüsse, Samen, Pilze, Bohnen, Hülsenfrüchte, Getreide, Körner und Wurzelknollen aus einer Vielzahl von regionalen Küchen und kulturellen Traditionen. Wir sind der Meinung, dass dieser Sammlung nicht viel fehlt, auch wenn unter den Future 50 Foods kein Fleisch, keine Milchprodukte und keine Eier zu finden sind. Warum das so ist und wie es gelingt, mehr pflanzliche Lebensmittel in unsere Ernährung zu integrieren, erklären wir hier.

Warum die Future 50 Foods rein pflanzlich sind

Eines der Ziele dieses Berichts ist es, einen Wechsel zu einer stärker pflanzenbasierten Ernährung anzuregen, da die Produktion pflanzlicher Lebensmittel gegenüber tierischen eine geringere Belastung für die Umwelt bedeutet. Die Produktion tierischer Lebensmittel erfordert nicht nur mehr Wasser und Land, sondern macht auch einen höheren Anteil der Treibhausgasemissionen aus. Tatsächlich verursacht die gesamte Landwirtschaft weltweit rund ein Viertel aller Treibhausgasemissionen. Davon werden etwa 60 Prozent der Tierhaltung zugeschrieben, worunter auch die Produktion von Fleisch, Milchprodukten und Eiern fällt[1]


Ein häufiges Argument gegen eine rein pflanzliche Ernährung ist der Proteinbedarf des Menschen. Die Future 50 Foods beinhalten deshalb viele eiweißreiche pflanzliche Nahrungsmittel. Eine Handvoll nussig schmeckender gekeimter Kichererbsen enthält bereits etwa zehn Gramm Eiweiß. Meerespflanzen wie Wakame-Algen sind ebenfalls eine gute Proteinquelle und erzeugen gleichzeitig ein fleischähnliches Umami-Aroma.


Nützliche Tipps für pflanzliches Kochen

●     Klein anfangen

Beginne mit kleinen aber wirkungsvollen Veränderungen. Ersetze zum Beispiel die Hälfte des Fleisches in deinem nächsten Eintopf durch Ackerbohnen, die reich an Eiweiß und Ballaststoffen sind, oder führe einen „fleischlosen“ Tag in der Woche ein, an dem es nur Gerichte mit pflanzlichen Zutaten gibt. Hier findest du Kochtipps von Knorr für mehr Abwechslung.

●     Auf gute Gewohnheiten bauen

Wenn pflanzenbasierte Gerichte bei dir an der Tagesordnung stehen, trägst du bereits einen großen Teil zum Wandel bei. Als nächstes könntest du vielleicht etwas mehr Abwechslung auf deinen Teller bringen und jede Woche eine neue Gemüse- oder Getreidesorte probieren. So unterstützt du auch gleichzeitig die landwirtschaftliche Vielfalt. Reis kann etwa durch Foniohirse ersetzt werden, eine leckere und leicht zuzubereitende alte Getreideart.

●     Aromen entdecken

Mache dich auf die Suche nach spannenden neuen Aromen durch pflanzliche Lebensmittel in deinen Gerichten. Probiere neue Rezepte, um dich an bisher Unentdecktes wie beispielsweise den Enoki-Pilz zu wagen. Oder verwende Bekanntes auf eine neue Art – geröstete Walnüsse machen sich auch in herzhaften Gerichten gut. Hier findest du Rezepte von Knorr für leckere Gerichte mit großer Wirkung.

●     Weniger ist mehr

Schon eine kleine Menge an tierischen Produkten kann für ein sehr starkes Aroma sorgen. In nicht vollständig pflanzenbasierten Gerichten kannst du einfach weniger Fleisch oder Milchprodukte verwenden und stattdessen ergänzende Aromen und Texturen aus den Future 50 Foods hinzugeben. Seidentofu nimmt den Geschmack von Kräutern und Gewürzen an und kann weiche Käsesorten in Pastagerichten ersetzen. Die Menge an Hackfleisch kann beispielsweise durch Hinzufügen von Umami-Erzeugern wie Seetang, schwarzen Bohnen oder der Pilzart Edel-Reizker reduziert werden.


Erfahre mehr über Future 50 Foods! Über folgenden Link kannst du den vollständigen Bericht zu den Future 50 Foods herunterladen. Hier herunterladen

Mehr über Future 50 Foods

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[1] CCAFS Food Emissions – Direct Agricultural Emissions. [ONLINE] Verfügbar unter: https:/ccafs.cgiar.org/ bigfacts/data/theme/food-emissions/Theme_2_ Food_Emissions_2_Direct_Agricultural_Emissions. pdf [Letzter Aufruf November 2018] und Sejian V. et al. (2015) Global Warming: Role of Livestock. In: Sejian V., Gaughan J., Baumgard L., Prasad C. (eds.) Climate Change Impact on Livestock: Adaptation and Mitigation. Springer, New Delhi