Was suchst du?

Zubereitung

Grillen

Wer die Wahl hat…

Bei der Wahl des Grills scheiden sich die Geister. Für viele ist der Holzkohlegrill noch immer die einzig wahre Art zu grillen. Das liegt sicher auch am typischen Grillgeschmack, der durch die Kohle entsteht. Plane beim Grillen mit Holzkohle mehr Zeit ein, da du erst mit dem Garen beginnen kannst, wenn sich eine hellgraue Ascheschicht auf der Kohle gebildet hat. Das dauert mindestens eine halbe Stunde. 

Etwas einfacher ist das Grillen mit dem Gasgrill. Dieser wird mit Flüssiggas betrieben und braucht keine lange Vorlaufzeit, bis er heiß ist. Dafür fehlt dem Grillgut aber auch der typische Grillgeschmack.


Ebenfalls sehr beliebt ist das Grillen im Kugelgrill mit Deckel. Damit ist das sogenannte „indirekte Grillen“ möglich. Dabei liegt das Fleisch nicht über der Glut, sondern im Idealfall über einer mit Wasser gefüllten Tropfschale. Das Brennmaterial wird um die Schale herum platziert. Die Innenseite des geschlossenen Deckels reflektiert die Hitze. Auf diese Weise wird das Grillgut auch von oben gegart und muss nicht gewendet werden. Diese Art des Grillens dauert zwischen 2 und 5 Stunden, beschert Ihnen aber beispielsweise butterzartes Fleisch!

 

Wer weniger Zeit hat, kann auch im Backofen grillen. Wichtig ist, dass Ihr Backofen über eine Grillfunktion verfügt. Gemüse kann, mit Öl bestrichen, direkt in den Ofen. Fleisch solltest du vorher scharf anbraten. Platziere den Rost möglichst weit oben, damit die Oberhitze das Grillgut schön bräunt.

Fleisch, Fisch, Gemüse – erlaubt ist, was schmeckt

 

Wichtig beim Einkauf von Fleisch und Fisch ist eine gute Qualität. Das hat seinen Preis, lohnt sich aber..

Schweinefleisch lässt sich einfach zubereiten und ist vergleichsweise günstig. Achte beim Kauf auf eine kräftige Rosafärbung des Fleisches. Für ein gutes Aroma sollte es außerdem leicht marmoriert sein.

 

Wer es fettärmer mag, ist mit Rindfleisch gut bedient. Zum Grillen eignen sich am besten Teile aus Rücken und Hüfte sowie die Filetstücke. Achte auf eine leichte Fettmarmorierung im Fleisch.

 

Auch Geflügel ist sehr beliebt. Grille Hähnchen- und Putenfleisch zuerst auf der heißesten Stelle des Grills von beiden Seiten an, damit sich die Poren schließen und das Fleisch schön saftig bleibt. Denke daran, Geflügel und Schweinefleisch immer durchzubraten, damit mögliche Krankheitserreger abgetötet werden.

Achte beim Grillen von Fisch und Meeresfrüchten darauf, den Grillrost mit größerem Abstand über die Glut zu hängen, da Fisch leichter verbrennt und austrocknet als Fleisch. Grille Garnelen und Co. am besten auf einem Spieß, damit die Leckereien nicht durch den Rost flutschen. Zum Grillen eignen sich am besten etwas fettreichere Fische (z. B. Lachs, Makrele, Thunfisch).


Auch Gemüsefans kommen beim Grillen  auf ihre Kosten. Gut geeignet sind Paprika, Auberginen, Zucchini, Mais (ganze Kolben), Pilze und natürlich Kartoffeln.

Kartoffeln können klassisch als Folienkartoffeln zubereitet werden. Lege die Kartoffeln einzeln in Alufolie verpackt in die Glut. Schneller geht es, wenn die Kartoffeln bereits vorgekocht sind. Du kannst Kartoffeln in Scheiben schneiden, aber auch wie das übrige Gemüse mit Öl bestrichen grillen – entweder in einer Aluschale oder direkt auf dem Rost.
 

Appetit auf einen fruchtigen Nachtisch vom Rost? Zum Grillen eignen sich viele Früchte wie Äpfel, Pfirsiche, Ananas oder Mangos. Schneide die Früchte in Scheiben oder Hälften und grille sie in einer Aluschale. Noch besser schmeckt das fruchtige Grillgut, wenn du es vor dem Grillen mit Honig, Zitronen- oder Orangensaft bestreichst.