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Alles zu Spargel

Spargel

Endlich ist wieder Spargelzeit! Finde hier alles, was du über das zarte Frühlingsgemüse wissen musst, sowie leckere Rezepte und hilfreiche Tipps!

 

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Kaum ein anderes Gemüse lässt seine Fans so ins Schwärmen kommen wie Spargel. „Königliches Gemüse“ oder „weißes Gold“ ist er für sie. Er ist gesund, sehr vielseitig und einfach zuzubereiten – wenn man ein paar Dinge beachtet. Mit unseren Tipps & Tricks gelingt Ihr Spargelgericht ganz sicher. Erfahre hier außerdem alles über Geschichte, Anbau und Sorten und lasse dich von unseren Spargelrezepten inspirieren!

Spargelanbau und Spargelzeit

Der Spargelanbau erlebte im 20. Jahrhundert einen enormen Aufschwung, der bis heute anhält. Die Anbaufläche für Spargel stieg allein von 1995 bis 2005 um 50 Prozent und liegt heute bei rund 24.000 Hektar. Deutschland ist damit einer der führenden Spargelerzeuger in Europa. Die bekanntesten Anbaugebiete liegen in Baden, der Pfalz, der Lüneburger Heide und am Niederrhein. Der Bleichspargel wird dort auch heute noch in mühevoller Handarbeit geerntet.

Zum Wachsen benötigen Spargelpflanzen leichte, sandige Böden, die viel Wärme speichern können. Etwa Mitte April durchbrechen hierzulande die ersten Triebe die Erde – dann beginnt die Ernte. Am 24. Juni, dem Johannitag, endet traditionell die Spargelsaison. Danach haben die Pflanzen Zeit, um auszuwachsen und Sonnenenergie für die nächste Saison zu speichern.

Weisser oder grüner Spargel – wo ist der Unterschied?

130 verschiedene Spargelarten gibt es weltweit, doch nur eine wird als Gemüse angebaut: der „Asparagus officinalis“. Wir kennen ihn entweder als Bleichspargel mit heller oder violetter Spitze oder als grünen Spargel. Ob weiß oder grün wird dabei vom Lichteinfluss während des Wachstums bestimmt: Weiße Spargelstangen wachsen unterirdisch und werden geerntet, sobald sie den Boden durchbrechen. Violett wird die Spitze, wenn sie bereits etwas Sonnenlicht abbekommen hat. Grüner Spargel wächst weitgehend über der Erde und ist daher der Sonne ausgesetzt, wodurch sich die Stangen grün verfärben. 

Erfahre hier mehr über die verschiedenen Spargeltypen.

Tipps zu Einkauf, Lagerung und Zubereitung von Spargel

Spargel sollte man so frisch wie möglich genießen, doch in ein feuchtes Tuch gewickelt kannst du ihn auch zwei bis drei Tage im Kühlschrank lagern. Beim Schälen kommt es darauf an, gleichmäßig und gründlich vorzugehen – übertriebene Sparsamkeit hat schon so manchen Spargelgenuss getrübt. Bei der Zubereitung ist Spargel äußerst flexibel. Statt ihn auf herkömmliche Weise zu kochen, kann man ihn beispielsweise auch gut in Wok oder Pfanne anbraten. Dabei entstehen Röstaromen, die mit dem typischen Spargelgeschmack perfekt harmonieren. Oder du bereitest den Spargel im Backofen zu. Dabei garen die Stangen im eigenen Saft, wodurch sie besonders intensiv schmecken.

Finde hier viele nützliche Tipps für die Lagerung und Zubereitung von Spargel

Die besten Spargelrezepte

Der Klassiker unter den Spargelgerichten ist gekochter weißer Spargel mit zerlassener Butter oder Sauce Hollandaise. Dazu gibt es Kartoffeln und rohen oder gekochter Schinken. Ein Gedicht! Doch Spargel kann noch viel mehr. Hier lohnt es sich zu experimentieren: Wie wäre es beispielsweise mal mit überbackenem Spargel? Oder gebratenem grünem Spargel als Salat? Gut zum Spargel passen auch Eiergerichte wie Crêpes oder Omelette. Denk daran: Die Spargelzeit ist kurz. Da gilt es, keine Zeit zu verlieren und so viele Rezepte wie möglich auszuprobieren. Lasse dich von unseren Ideen inspirieren!

Hier findest du unsere besten Rezepte für weißen und grünen Spargel.

Gut für die Gesundheit

Spargel ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Er versorgt den Körper mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen, wirkt entwässernd und ist dabei äußerst kalorienarm: 100 Gramm Spargel enthalten gerade einmal 18 Kalorien. So ist Spargel das ideale Gemüse für eine genussreiche und gesunde Frühjahrs-Diät. Grüner Spargel hat in Sachen Vitamine sogar noch einen kleinen Vorsprung, denn er wartet mit noch mehr Vitamin A und C auf. 

Erfahre hier mehr darüber, warum Spargel so gesund ist.

Kleine Geschichte des Spargels

Schon die alten Ägypter, Griechen und Römer ließen sich Spargel schmecken oder verwendeten ihn als Heilmittel. Ärzte wie Hippokrates schätzten dabei vor allem die harntreibende Wirkung des Spargels. Im alten Rom war Spargel ein wichtiger Bestandteil eines jeden Festmahls. Mit dem Niedergang des Römischen Reiches geriet auch der Spargel in Vergessenheit und tauchte erst im Mittelalter wieder auf - als Heilpflanze in Klostergärten sowie im 16. Jahrhundert bei Fürsten und Königen als kostbare Delikatesse auf dem Tisch. Erst 300 Jahre später, als man Spargel in Dosen konservieren konnte, wurde er auch für andere Bevölkerungsschichten erschwinglich. Immer mehr Bauern stellten ihre Felder auf Spargelanbau um. 

Erfahre hier noch mehr über die Geschichte des Spargels.