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Spargel Tipps und Tricks

Jetzt ist wieder Spargelzeit. Mit diesen Tipps geht die Zubereitung ganz leicht von der Hand.

Endlich gibt es wieder Spargel: Von April bis Juni hat das zarte Frühlingsgemüse Saison. Genießer möchten jetzt am liebsten jeden Tag Spargel kochen. Erfahre hier, worauf du beim Einkauf achten musst und wie du Spargel richtig lagerst und zubereitest. So gelingt dein Spargelmenü ganz sicher!

  1. Frische-Test beim Spargeleinkauf 

    Spargel sollte möglichst frisch zubereitet und verzehrt werden, dann schmeckt er am besten. Frischen Spargel erkennst du beim Einkauf daran, dass die Spargelspitzen geschlossen und die Schnittflächen glänzend feucht sind. Die Stangen sind fest und geben auf Druck nicht nach. Wer auf Nummer sicher gehen will, macht den „Quietsch-Test“: Reibe dazu die Spargelstangen kurz aneinander. Wenn sie quietschen, ist der Spargel frisch.

    Empfehlenswert ist Spargel, der aus einem Anbaugebiet in der Nähe kommt, damit die Transportwege kurz sind. Noch besser: Kaufe direkt beim Erzeuger ein. Auf Importware solltest du wegen der langen Lieferwege lieber verzichten – auch wenn die Preise oft günstiger sind.

  2. So lagerst du Spargel richtig

    Spargel verträgt keine lange Lagerzeit. Um in den Genuss des vollen Aromas zu kommen, sollte man ihn direkt nach dem Kauf zubereiten. Müssen Sie den Spargel doch einmal ein paar Tage aufbewahren, wickeln Sie die Stangen am besten in ein feuchtes Geschirrtuch ein und legen sie ihn ins Gemüsefach des Kühlschranks. So bleibt der Spargel bis zu drei Tage lang frisch.

  3. Gründlichkeit beim Spargel schälen lohnt sich

    Weißer Spargel muss großzügig vom Kopf bis zum Schnittende geschält werden. Dazu die Stangen zunächst gründlich waschen, um mögliche Sandreste zu entfernen. Dann mit einem Spargel- oder Kartoffelschäler von oben nach unten schälen. Die feinen Spargelspitzen aber auslassen! Achte darauf gleichmäßig zu schälen und keine Stelle zu vergessen. Lieber etwas großzügiger sein, denn übertriebene Sparsamkeit kann den Spargelgenuss schnell trüben.

    Beim grünen Spargel musst du es nicht so genau nehmen. Er braucht auch nur im unteren Drittel geschält werden. Zum Schluss bei beiden Sorten noch die holzigen Enden abschneiden.

  4. Spargel kochen - mit wenig Salz, Zucker und Butter 

    Zum Kochen ist ein spezieller Spargeltopf ideal. Darin können die Spargelstangen in einem Gitter aufrecht stehen, die zarten Köpfe garen im Wasserdampf. Wer keinen Spargeltopf hat, kann Spargel auch in einem großen Topf liegend kochen.

    Verwenden zum Kochen nur so viel Wasser, dass die Stangen gerade bedeckt sind. Gib je eine Prise Salz und Zucker hinzu – der Zucker mindert die Bitterstoffe im Spargel; Profis geben noch einen Teelöffel Butter hinein. Das sorgt für einen feinen Buttergeschmack. Auf Zitronensaft solltest du aber verzichten: Zwar mindern einige Spritzer bei weißem Spargel Verfärbungen, doch eine zu große Menge kann das feine Spargelaroma verderben. Bei Grünspargel färbt Zitronensaft die Stangen sogar gräulich.

    Für einen intensiveren Spargelgeschmack kannst du die Stangen auch in einem Sud kochen: Dazu die Spargelschalen und Endstücke zunächst für etwa zehn Minuten mit etwas Salz auskochen, dann entfernen und den geschälten Spargel anschließend in diesem Sud garen.

  5. Die perfekte Kochzeit für Spargel

    Weißer oder violetter Spargel sollte etwa 15 bis 20 Minuten kochen. Die genaue Kochzeit hängt dabei vom Durchmesser der Spargelstangen ab. Bei besonders dicken Stangen kann es auch länger dauern. Grüner Spargel braucht dagegen nicht so lange, er ist meist schon nach 8 bis 12 Minuten fertig. Zur Garprobe einfach mit einem Küchenmesser oder einer Gabel in ein Spargelende einstechen: Es sollte weich sein, aber noch etwas Widerstand bieten.

  6. Röstaromen beim Spargel braten in Pfanne oder Wok 

    Spargel zu braten statt ihn in Wasser zu kochen ist eine Zubereitungsart, die immer mehr Anhänger findet. Aus gutem Grund: Denn die Stangen bekommen so ein feines Röstaroma, das wunderbar zum typischen Spargelgeschmack passt. Du kannst sowohl den weißen als auch den grünen Spargel braten. Erhitze dazu etwas Öl in Pfanne oder Wok, gebe die Stangen hinein und braten sie bei mittlerer Hitze etwa zehn Minuten. Noch schneller geht es, wenn du die Stangen vorher halbierst oder in Stücke schneidest. Wende den Spargel mehrmals, damit er gleichmäßig braun wird. Würze eher sparsam mit etwas Salz und Pfeffer.

    Gebratener Spargel ist sehr vielseitig. Besonders gut passt er zu gebratenem Fleisch und Fisch. Auch ein leckerer Salat ist daraus schnell zubereitet: Mische die Stangen einfach mit etwas Vinaigrette und anderen Zutaten je nach Geschmack, zum Beispiel Cocktailtomaten, Erdbeeren oder Garnelen.

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  7. Spargel im Backofen zubereiten

    Viele Spargelfans schwören auf die Zubereitung im Ofen. Der Grund: Die Spargelstangen schmecken intensiver, weil sie im eigenen Sud garen, der sich in der Alufolie, in der Auflaufform oder im Bratschlauch sammelt.

    Spargel im Blätterteig