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Spargel kochen

Frischer Spargel ist ein Hochgenuss – und das Kochen funktioniert kinderleicht. Bei Knorr findest du alle Tipps zur Zubereitung des gesunden Gemüses.

Spargel kochen – schnell auf den Tisch

Wenn frische Spargelstangen praktisch im Munde zergehen, sind Gourmets im siebten Himmel. Kochneulinge schrecken aber oft vor der Zubereitung zurück. Dabei ist es kinderleicht, Spargel zu kochen.

Was du für perfekten Spargel brauchst, ist nichts weiter als ein bisschen Warenwissen, ein paar Tricks von den Profis und ein Gefühl dafür, wie du den besonderen Geschmack aus jeder Stange kitzelst.

Spargel kochen: Grün oder Weiß?

Grundsätzlich sind weißer und grüner Spargel zwei Seiten derselben Medaille. Allerdings kann grüner Spargel meist mit Schale zubereitet werden, während weißer Spargel äußerst gründlich von seiner Hülle befreit werden muss. Bei beiden Varianten solltest du aber die holzigen Teile vor dem Kochen entfernen.

Bei Spargel ist es wie bei Nudeln. Manche mögen ihn weich und kurz vor dem Zerfallen, andere bestehen auf der Zubereitung al dente. Der perfekte Garzeitpunkt liegt also dort, wo du ihn wünscht.

Als Richtwert gilt: Grünen Spargel kochst du meist in rund zehn Minuten, während weiße Stangen je nach Dicke stets länger brauchen. Solltest du auf deinen Vorrat an tiefgefrorenem Spargel zurückgreifen, rechne mit etwas mehr Zeit für die Zubereitung. Denn er muss gefroren direkt ins Wasser und kühlt dieses natürlich ab. Ab dem Siedepunkt gelten dann wieder dieselben Kochzeiten für beide Spargelvarianten.

Grüner Spargel - Weißer Spargel - Kochzeiten.jpg

Spargel kochen: Stehplätze bevorzugt?

Wer ein echter Spargelfan ist, sollte in einen Spargelkochtopf investieren. Der schlanke, zylindrische Topf ermöglicht es, die Stangen aufrecht in einer speziellen Halterung zu kochen. Der Vorteil dabei: Die empfindlichen Köpfe brechen nicht ab. Außerdem gart der Spargel im oberen Bereich nur im Dampf, was das alte Problem der bissfesten Stangen mit matschigen Köpfen löst.

Dem Geschmack tut es aber keinen Abbruch, wenn du den Spargel liegend kochst. Wichtig ist nur, dass der Durchmesser des Topfes Platz um die Stangen lässt, sodass das Wasser perfekt darum herum sprudeln kann. Außerdem hast du hier mehr Freiheit bei der Portionierung, denn der Spargeltopf muss komplett gefüllt sein, um seine Aufgabe optimal zu erledigen.

Tipp: In jedem Fall erleichterst dir das Servieren, wenn du die Stangen portionsweise vor dem Kochen zusammenbindest.

Bei der Wassermenge tendieren Profis heute zu weniger Flüssigkeit und setzen lieber auf den Dampfgareffekt in einem Topf mit Deckel. Das geht mitunter sogar schneller, als alle Stangen komplett im Wasser liegend zu kochen. Achte nur darauf, dass genug Wasser vorhanden ist, um für eine ausreichende Menge Dampf zu sorgen. Und im Zweifelsfall ist ein wenig mehr immer die bessere Idee. Einige weitere Tricks vom Profikoch zum Spargel zubereiten gibt es hier.

Spargel kochen im Kochtopf.jpg

Spargel kochen: Wasser mit Zugabe

Versierte Spargelköche haben für das Kochwasser jeweils ein Geheimrezept, mit dem sie die meisten Geschmacksfacetten aus den Stangen kitzeln. Typische Zutaten sind dabei Salz, Butter und mitunter auch Zucker und Zitronensaft. Wie immer in der Küche gilt: Probieren geht über Studieren.

Salz ist stets ein Muss, während Zitrone dafür gedacht ist, die Farbe des Spargels aufzuhellen und ein wenig mehr Frische ins Spiel zu bringen. Aber wer will schon bleichgrünen Spargel auf dem Teller? Hier sollte die Zitrone also lieber in die Sauce wandern. Zucker wiederum soll die Bitterstoffe des grünen Spargels ausbalancieren. Doch gerade diese machen auch seinen Charme aus.

Dass Butter und Spargel ein tolles Team sind, weiß jeder Stangenfreund. Allerdings tendieren die meisten dazu, die Butter lieber vor dem Servieren über die Stangen zu geben. Im Kochwasser ist sie jedenfalls Geschmacksfrage.

Spargel in der Pfanne kochen: Das Plus an Knackigkeit

In den heimischen Küchen kommt Spargel immer öfter aus der Pfanne. Dafür eignet sich am besten die grüne Variante, weil die Schale bleiben kann und die Stangen gebraten so ein wenig mehr Biss haben. Willst du Spargel in der Pfanne zubereiten, kommst du ums Kochen im Wasserbad dennoch nicht herum. Schneide die Stangen schräg in ansehnliche Stücke und gebe diese anschließend ins Wasser. Die Garzeit verkürzt sich auf rund vier Minuten bei der grünen Variante und auf etwa sechs beim weißen Spargel. Anschließend werden die Spargelstücke in Öl von allen Seiten gebraten, bis sie bissfest und leicht braun sind.

Spargel kochen: Eile mit Weile

Richtig ist, dass Spargel direkt nach dem Kochen heiß und knackig serviert werden sollte. Allerdings braucht er noch einige Sekunden zum Verschnaufen, bevor er die Tafel krönt. Profis nennen dies Abdampfen: Überflüssiges Wasser kann nach dem Kochen kurz verdampfen, damit der Spargel auf den Tellern nicht schwimmt und die Sauce besser aufnehmen kann.

Das Abdampfen sollte auf einem vorgewärmten Teller mit Stoffserviette erfolgen, die die Stangen erstens vor dem Auskühlen schützt und zweitens die Flüssigkeit aufnimmt. Doch dann geht es direkt ans Servieren!

Noch ein Tipp zum Herausnehmen, nachdem du den Spargel gekocht hast: Gehe langsam und gefühlvoll vor, sonst war alle Vorsicht im Vorfeld für die Katz. Ein Sieb- oder ein Schaumlöffel ist das perfekte Werkzeug für unfallfreies Umfüllen.

Und am Ende darfst du eines niemals vergessen: Die Soße – am liebsten natürlich Sauce Hollandaise.