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Salatsorten auf einem Feld
Alles zu Salat

Salatsorten: Kleine Salatkunde

Was du schon immer über Salat wissen wolltest: Wir geben dir einen Überblick über die beliebtesten Sorten.

Die Deutschen lieben ihren Salat: Im Jahr 2012/13 wurden insgesamt 541.000 Tonnen Blattgemüse gegessen, die Hälfte davon Kopf- und Eisbergsalat. Das ist deutlich mehr als vor zehn Jahren. Man unterscheidet Gartensalate (auch Lactucasalate genannt, dazu gehören z.B. Eisberg-, Kopf-, Römer-, Eichblattsalat und Lollo), Zichoriensalate (Endivie, Chicorée, Radiccio u.a.) sowie nicht kopfbildende Salate (Rucola, Feldsalat u.a.).

Salatsorten im Überblick

Eisbergsalat

Der Star unter den Salaten. Seine unzähligen Fans lieben seine Vielseitigkeit und seine knackigen Blätter, die beim Draufbeißen krachen und wegen des hohen Wassergehalts herrlich erfrischen. Sein Name stammt aber von dem Eis, auf dem er früher während des langen Transportes aus seiner Heimat Nordamerika gelagert wurde. Heute wird Eisbergsalat auch in Deutschland angebaut (Mai bis Ende Oktober im Freiland). Er hält sich im Kühlschrank bis zu einer Woche.

Kopfsalat

Wird wegen seines milden Geschmacks und seiner zarten Blätter geliebt. Er enthält einen Wasseranteil von 95 Prozent. Im Freiland wächst er von Mai bis November. Kopfsalat wird schnell welk, hält im Kühlschrank höchstens ein bis zwei Tage.

Römersalat (Romana)

Der Caesar's Salad (für den die länglichen, dunkelgrünen Blätter mit der markanten weißen Rippe in Streifen geschnitten werden) hat ihn berühmt gemacht. Beliebt sind auch die zarten Romana-Salatherzen. Am besten schmeckt er aus dem Freiland (bei uns im Spätsommer). Römersalat enthält Vitamin A, C und Eisen.

Lollo (Rosso/Bionda)

Den krausköpfigen Italiener gibt es dunkelrot mit grünen Stielen (Rosso) und grasgrün (Bionda). Beide Sorten haben einen herben Geschmack, wobei die dunkleren Blätter mehr sekundäre Pflanzenstoffe (sogenannte Anthocyane) enthalten, die als Fänger freier Radikale im Körper gelten. Hierzulande ein Sommersalat; im Winter wird er meist aus Italien importiert.

Eichblattsalat

Auf den ersten Blick hat er Ähnlichkeit mit dem Lollo, seine zarten Blätter sind jedoch gewellt statt gezackt und sehen denen der Amerikanischen Eiche ähnlich (daher auch der Name). Eichblattsalat lässt sich in Rot und Grün finden, beide mit leicht nussigem Geschmack und inzwischen auch aus Deutschland (Freiland ab Juni bis Herbst).

Endivie

Zwei Arten der Endivie gibt es: Einmal in einer glatten Form (Eskariol, Blätter trotzdem leicht gewellt) und in einer krausen Variante (Frisée, die Blätter werden zur Spitze hin zerzaust). Er ist grasgrün mit einem oft ins gelblich gehenden Herzstück und enthält den gesunden Bitterstoff Lactucopikrin (v.a. im Strunk). Der Endiviensalat enthält viele Mineralstoffe, Beta-Karotin und Folsäure, vor allem erntefrisch aus dem Freiland (bei uns September bis November).

Chicorée

Seine fast weißen Blätter mit der zartgelben Spitze bilden einen kompakten, länglichen Kopf, der kleiner ist als die meisten Kopfsalate. Der Winterklassiker (Ernte von Oktober bis April) enthält Kalium, Magnesium, Kalzium und Beta-Karotin. Chicorée schmeckt bitter-herb (vor allem der Strunk), die Bitterstoffe regen jedoch den Appetit an und fördern die Verdauung! Hält sich im Kühlschrank bis zu einer Woche.

Radicchio

Sein runder Kopf mit den glatten, dunkelrot-weiß gemaserten Blättern hat Ähnlichkeit mit Kohl. Er hat ein intensives, bitter-herbes Aroma (das auch hier vor allem in den Strunken sitzt) und ergänzt dadurch prima mildere Sorten. Er enthält viele Mineralien, Vitamine und Eisen sowie sekundäre Pflanzenstoffe und wird bei uns in den Sommermonaten geerntet. Hält im Kühlschrank bis zu einer Woche.

Feldsalat

Er ist zu Recht der beliebteste unter den heimischen Wintersalaten (Erntezeit November bis Februar), denn der Feldsalat enthält Vitamin C, Beta-Karotin, Folsäure, Kalium, Eisen, Magnesium und Kalzium - und davon deutlich mehr als andere Salatsorten. Ideal für einen Energiekick. Längere Aufbewahrung ist selbst im Kühlschrank schwierig – falls doch einmal notwendig, dann in einem Frischhaltebeutel.

Rucola

Die Rauke galt bei uns früher als Unkraut – bis italienisches Essen in den 80er Jahren die deutschen Küchen eroberte. Seine einzeln wachsenden, dunkelgrünen Blätter sind lang und schlank mit welligem Rand. Das nussige bis scharfe Aroma gibt einem bunten Salatteller ebenso Pep wie Pastagerichten oder Pizza. Freilandernte in Deutschland ab Juni.

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